

Das Motto des 4. ELIA Leadership Symposium in Zürich ist einem Gedicht des niederländischen Dichters Lucebert entlehnt: "Alles von Wert ist wehrlos." Die gegenwärtige weltweite Krise, die vor allem auch eine Vertrauenskrise ist, belegt die Relevanz dieser Thematik.
Eine Weltbild liegt in Trümmern! Die gängigen Einschätzungen, wem man trauen kann und wem nicht, funktionieren nicht mehr. In der Welt von heute, in der die wirtschaftlichen Wertsysteme unter ihrer Last ächzen, ist ein globaler Dialog über soziale Wertsysteme relevanter denn je! Die Globalisierung stellt die klassischen Werte in Frage und ruft nach neuen. Was bedeutet all dies für die Werte, die den Künsten innewohnen?
Darüber werden in Zürich führende Entscheidungsträger aus wichtigen und einflussreichen Kunsthochschulen aus aller Welt mit Vertretern renommierter Opernhäuser, Theater, Kunstgalerien und Privatsammlungen diskutieren – über die Gültigkeit klassischer und moderner Werte, wie diese von Künstlern und Kunstinstitutionen generiert werden, und was dies in Bezug auf die Zukunft unserer Gesellschaften bedeutet.

Keynote speakers
Janet Ritterman
Quentin Cooper
Redner runder Tischen
Hans Jakob Roth
Hartmut Esslinger
Nigel Carrington
Anne Keller

Im Mittelpunkt des ELIA Leadership Symposium 2009 werden folgende fünf Themenbereiche stehen:
- Ein Kontinuum von Kooperation bis Wettbewerb
- Die Künste in Zeiten der Ökonomie: Künste, Wirtschaft und Ethik
- Kunstschulen als Gegenpol des Kunstmarkts und der Kreativwirtschaft
- Der Wert von Fusionen und Bündnissen und die Vulnerabilität von Kunstinstitutionen
- Das Paradigma Kunst / Wissenschaft

Um ein Optimum an Interaktion, Repräsentanz, Fokussierung und Intimität zu gewährleisten, ist der Teilnehmerkreis auf 80 Führungspersönlichkeiten und Entscheidungsträger begrenzt. Die Teilnehmer sind hochrangige Vertreter eines repräsentativen Querschitts von Kunst- und Designinstitutionen aus aller Welt. Zusammen stehen die Teilnehmer für
- eine Vielfalt beruflicher, kultureller und institutioneller Hintergründe.
- aktives Engagement in Schlüsselfragen und -diskussionen, die für die hochschulische Ausbildung in den Künsten und das Kulturmanagement von Bedeutung sind.
- die Bereitschaft, Diskussionen zu bereichern und zu leiten, Erkenntnisse und praktische Erfahrungen weiterzugeben und Initiativen voranzutreiben, die aus dem Symposium hervorgehen.

- Gerald Bast, Universität für angewandte Kunst Wien, Österreich
- Carla Delfos, ELIA, Amsterdam, Niederlande
- Bettina Ganz, Zürcher Hochschule der Künste, Schweiz
- Hans Peter Schwarz, Zürcher Hochschule der Künste, Schweiz
- Kevin Thompson, The Hong Kong Academy for Performing Arts, China
- Chris Wainwright, University of the Arts London, Grossbritannien
Bitte nehmen Sie Kontakt mit auf für mehr Informationen.













